Nach dem aufstehen, freute ich mich auf einen guten Kaffee in ruhe, in der Morgensonne.
Gemütlich und leise, um Nathalie nicht zu wecken, packte ich den Gaskocher und den Kaffee aus. Jedoch war der Mokkapot nirgends zu finden.
Ich durchsuchte alle Winkel des Autos. Nathalies Unmut, den ich durch die Suchaktion heraufbeschwor, war mir egal, ich brauchte eine heiße, starke Tasse Kaffee.
Verzweifelt wandte ich mich an Stuart und bat ihn mir einen Kaffee zu kochen. Er lud mich in seinen Campervan ein, wo ich ihm erklärte, dass ich meinen Mokkapod vermutlich am letzten Campingplatz vergessen hatte.
So kam ich zu guter Letzt doch noch zu meinem Sonnenkaffee.
Als Nathlie aufstand, war ich in Erklärungsnot und erzählte ihr vom vermeintlich, verlorenen Mokkapot. Ohne Worte griff sie in ein Seitenfach im Kofferraum und sagte fröhlich: “Meinst du diesen hier?”.
Voller Freude kochte ich mir noch ein Tasse. Oben drauf, gabs auch noch Müsli.



Nach eine kalten Freiluftdusche, gings wieder auf die Straße richtung Tarbert.
Unterwegs, auf der großteils einspurigen Hauptstraße, fielen uns die vielen Schafe auf, die gemütlich am Straßenrand grasten und schliefen. Mit Warnschildern wurde auf die “Schafzonen” hingewiesen. Dort fuhren wir besonders Achtsam, zum Trotz vieler Einheimischer Autofahrer hinter uns.
Oft war von weitem kaum zwischen, einem für die Landschaft üblichen Stein und einem Schaf, zu unterscheiden.


In Tarbert besuchten wir den Harris Tweed Shop und gönnten uns Handschuhe aus feinster Schafswolle. Für Max haben wir natürlich auch zwei Seniorenhüte mitgenommen 😉

Nach dem kurzen aber teurem Shoppingausflug, fuhren wir zum Fährhafen, um uns Tickets für morgen zurück zum Festland zu besorgen.
Die Dame am Schalter erklärte uns, dass wir erst am Samstag am Abend mitfahren können, da alles ausgebucht war.
Sie meinte aber, wir können “Auf gut Glück” morgen um 06:00 zur Fähre kommen, vielleicht würde spontan ein Platz frei werden.
Enttäuscht verließen wir Tarbert und suchten uns einen Schlafplatz.
Wir wurden recht schnell am Strand fündig. Für 7 (freiwillige) Pfund die Nacht, gar kein so schlechter Schlafplatz:





Nach dem Strandspaziergang, gönnten wir uns noch Chili con Carne aus der Dose und ein KALTES Bier. Wir bereiteten alles, für eine schnelle Abfahrt in den frühen Morgenstunden, vor und gingen dann zu Bett.
Morgen geht es hoffentlich wieder Richtung Festland. goods night everyone

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