Heute gings bald raus, denn wir mussten bis 08:30 Uhr bei der Fährgesellschaft einchecken. Der Kaffee wurde daher eher inhaliert als getrunken.
Beim Check-In wurden wir gleich mal auf Französisch begrüßt und mussten dann auch noch durch das Security Search Center. Wir kamen uns vor wie die größten Verbrecher…


Das höchste der Gefühle war aber ein Typ der mit einem (Drogen-?)Teststreifen alle vier Türgriffe kurz abwischte. Wir bedankten uns für die Autopflege und holten uns, nachdem wir Herr Müller in der Warteschlange fürs Boarding geparkt hatten, einen Kaffee. Wenige Minuten später, gings auch schon auf die Fähre.
Da wir jetzt drei Wochen auf Linksverkehr geeicht waren, gab es leichte Startschwierigkeiten mit dem Rechtsverkehr. Wie wir uns in Großbritannien, beim Hinrollen zur Kreuzung bzw. zum Kreisverkehr immer vorsagten: “Rechts schauen, links fahren” oder auch etwas musikalischer/spielerischer: “Links, links, links ist die Seite wo wir faaaahren…”, mussten wir den Spieß nun wieder umdrehen. Witzigerweise kam uns das “Zurückgewöhnen” schwieriger vor.
Die restiche Heimfahrt war dann relativ entspannt und problemlos. Ein paar Hoppalas durften wir dennoch miterleben. Z.b. ein Porschefahrer, der die Ausfahrt verpasste, dennoch das Lenkrad voller Hoffnung rumriss und darauf hin sein schönes Auto in die Leitplanke versenkte. Oder einen waghalsigen Reifenwechel eines Kleinbusses auf der rechten Spur bei Dämmerung.
Summa summarum sind wir nach genau 6000 Kilometern wieder gut zuhause angekommen.

Wir sind froh wieder zuhause zu sein! Frisch geduscht und etwas geschlaucht von der langen Fahrt, gönnen wir uns noch einen Gin and Tonic und ein kaltes Bier aus der Heimat (Das Bierbrauen müssen sie auf der Insel noch lernen…).
Morgen wirds dann (leider) den letzten Post hier geben.

Zurückgelegte Strecke: 1147 km

gne

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