Glasgow

Die heutige Nacht war “grand terrible”. Denn der untere Bereich (der größte der drei Segmente) der Luftmatratze war nach knappen zwei Stunden komplett leer. Das heißt wir schliefen fast die ganze Nacht auf dem harten Kofferraumboden.
Nach dem Kaffee wurde sofort die Suche nach der undichten Stelle gestartet.
Echt nicht leicht zu finden….
Ich wollte schon aufgeben, habe aber die Matratze noch einmal voll aufgeblasen und hörte dann tatsächlich den herausstömenden Luftstoß.


Unser erster Halt für heute war dann Bobsaver Hardware in Ayr, um einen Superkleber zu kaufen. Die 1,49 Pfund hab ich gern investiert. So eine Nacht wie heute soll und darf es nie wieder geben.

Wir wechselten dann noch 300 € in Pfund, damit wir wieder Bargeld hatten und gönnten uns hier noch Fish & Chips.

Gestärkt ging es dann zum nahegelegenen Dunure Castle, welches im 13. Jahrhundert vom Clan Kennedy erbaut wurde. Die heutige Schlossruine kennt man aus einer bekannten TV-Serie. Drei Mal dürft ihr raten welche Serie gemeint ist 😉

Nach einem interessanten Rundgang und ein paar Schnappschüssen, gings dann auf nach Glasgow. Wir haben entschieden, dass wir uns heute ein Hotel gönnen. Zum ersten Mal, seit Beginn unseres Roadtrips schliefen wir also in einem richtigen Bett.

Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten drückten wir den Pauseknopf und machten eine gute Stunde lang Matratzenhorchdienst.

Am Abend waren wir dann fit für das Glasgower Nachtleben. Das erste Pint und Gin and Tonic genossen wir im The Scotia – der ältesten Bar Glasgows.

Danach gings noch weiter in die Altstadt, wo wir uns im Blackfriars of Bell Street zum nächsten Pint eine Pizza gönnten.

Durch die Fenster sahen wir, dass in der Bar gegenüber die Liveübertragung vom Europa League Finale gestreamt wurde. Da wussten wir beide, dass unser nächster Einkehrschwung im gegenüberliegenden O’neills sein wird.
Das Lokal war ca. so groß wie ein großer Kinosaal und es war ganz egal auf welchen Tisch man sich hinsetzte, da man von jeder Ecke aus auf mindestens einen Bildschirm gut hinsah.

Nathalie schaut gespannt auf den TV über mir

Zum Schluss unserer “Beisltour” gingen wir nochmal ins The Scotia auf einen Absacker. Ich kostete den Monatswhisky Fettercairn und wir genossen noch die dortige Jam-Session. Um 00:00 Uhr wurden dann alle Gäste vom Barkeeper zum Gehen aufgefordert.

River Clyde bei Nacht

Zurück im Hotel gingen wir sofort ins Bett und schliefen wie Steine.

Fazit zu Glasgow: Es ist keine besonders schöne Stadt. Es gibt einige heruntergekommene Viertel. Alles ein bisschen “rauer”. Die Altstadt ist aber sehr schön, hat uns ein bisschen an amerikanische Städte erinnert. Das Nachtleben ist dafür sehr spannend. Die Liebe zum Fussball und zu Pool/Snooker ist unübersehbar.

Zurückgelegte Strecke: 93km

gne


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