Der Wecker klingelte heute morgen um 10:00 Uhr, da um 11:00 Uhr im Hampden Park Stadium die geführte Tour begann. Unser Tourguide dürfte der, kurz vor der Pension stehende, Platzwart gewesen sein. Sehr freundlich und nett.
Es ist ja generell, wegen des Akzentes, schon schwierig genug einem Schotten zu folgen, wenn er dir etwas erklären will, aber ein Schotte ohne Zähne ist der absolute Endgegner 😀

Die Tour dauerte ca. eine Stunde. Wir sahen uns die Kabinen, die Schiedsrichterräume und den Aufwärmbereich an. In letzterem konnte jeder der mochte einen Fussball in ein kleines Tor schießen. Dabei wurde die Geschwindigkeit des Balls gemessen. Mit 49 Mph Topspeed kam der Sieger unserer Gruppe aus Österreich *Trommelwirbel*: Mr. Winklbauer.


Danach gings ins dortige Museum. Dort wird die Geschichte des schottischen Fussballs – großteils interaktiv – vermittelt. Unsere, mittlerweile gut eingespielte, Museumsroutine war wieder aktiviert: Wir starten gemeinsam. Nathalie ist um einiges schneller, da ich mir alles genau durchlese. Nathalie wartet im Auto auf mich.

Nach dem sehr interessanten Vormittag (auch für nicht Fussballfans sehenswert), gings dann weiter Richtung Süden. Nathalie übernahm das Steuer, damit ich am Blog weiterschreiben konnte.
Auf ein neues hat uns die schottische Landschaft – in dem Fall die Lowlands – durch ihre Schönheit schwer beeindruckt.



Am Weg suchten wir uns dann den sehr gut bewerteten Oakbank Farm Campingplatz raus und buchten telefonisch gleich einen Stellplatz. Der sehr nette Betreiber erklärte uns alles und ließ uns dann auch noch den Strom benutzen, was bei ihm nicht üblich war – dürfte an Nathalies Charme liegen.
Zum Abendessen gabs dann gegrilltes Hühnerfleisch und Folienkartoffel aus der Feuerschale. Jetzt liegen wir im reparierten Bett – hoffentlich hält der Kleber – und werden gleich Schlafen.


Morgen werden wir schauen, dass wir Meter machen und in den Süden Englands kommen.
Zurückgelegte Strecke: 149 km

gne

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