Volle Kraft voraus

Nach einer entspannten Nacht bin ich heute um 07:30 Uhr aufgestanden. Hab mir einen Kaffee gemacht und hab die Morgensonne genossen – wie so oft in den letzten zwei Wochen. Das Wetter ist echt Hammer. Verfälscht ein wenig das Bild, das wir vom britischen Wetter haben.
Es war übrigens doch ein Loch in der Matratze. Als wir gestern schon im Bett lagen und wir merkten, dass wieder Luft abhanden kam, machte ich mich auf die Suche und fand die undichte Stelle Gott sei Dank recht schnell. Hab es dann sofort wieder mit Superkleber behandelt. Passt soweit.
Nach der heißen Dusche wurde Nathalie von mir dann um 09:00 Uhr sanft geweckt.
Wir packten unsere Sachen zusammen und fuhren los zur Diddly Farm. Da dort aber ein immenser Menschenandrang herrschte, haben wir umgedreht. Anstellen war keine Option, da wir um 14:30 Uhr die U-Boot-Tour in Portsmouth gebucht hatten.

Die Fahrt in den Süden verlief reibungslos – die zwei Stunden vergingen wie im Flug.
Die Tour durchs U-Boot war sehr interessant. Auf der Kommandobrücke stand ein ausrangierter und redefreudiger U-Boot Kapitän und fütterte die Besucher mit Details über das Boot. Ich ließ die letzten unserer Gruppe passieren und fachsimpelte dann mit dem Kapitän für ca. 20 Minuten über U-Boote. Dies war auch der Zeitpunkt, wo unsere Museumsroutine wieder aktiviert wurde.
Nach dem Verlassen des Bootes gings direkt im Museum weiter, wo die Geschichte der Royal Navy Submarines schön dargestellt ist.
Nach eineinhalb Stunden fand ich Nathalie, draußen am Campingtisch, die Sonne genießen.

Maschinenraum

Nach dem Museum gings auch gleich wieder auf Stellplatzsuche. Wir haben uns für das zwei Stunden entfernte Beachy Head entschieden. Wie gestern, ist das ein Restaurant, auf dem über Nacht geparkt werden darf, wenn man vorher was konsumiert.

Wir waren beide einverstanden mit dem Parkplatz für diese Nacht und gingen gleich ins Restaurant. Dort verbrachten wir den Abend mit ein paar Gin and Tonics, planten den morgigen Tag und schauten uns noch den Sonnenuntergang an

Morgen werden wir uns vermutlich zuerst Eastbourne ansehen und versuchen dann, nach London zu kommen.

Zurückgelegte Strecke: 180 km

gne


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